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Vergleich Powerbank-Kapazität: 6000 mAh vs. 5000 mAh

Wie viel mAh braucht eine Powerbank? So rechnest du richtig

Durch BLITZ Team

5.000, 10.000 oder 20.000 mAh? Die Kapazität ist die erste Zahl, die man bei einer Powerbank sieht. Doch wie oft sie dein Handy wirklich lädt, steht selten dabei. Hier erklären wir, wie du das selbst abschätzen kannst und welche Größe für dich sinnvoll ist.

mAh und Wh: Was die Zahlen bedeuten

Milliamperestunden (mAh) beschreiben die Ladungsmenge des Akkus. Aussagekräftiger für den Vergleich ist die Energie in Wattstunden (Wh), weil sie auch die Spannung berücksichtigt. Powerbanks werden in der Regel mit der Nennspannung der Akkuzelle von 3,7 V angegeben:

Wh = mAh × 3,7 V ÷ 1.000

Beispiel: Eine Powerbank mit 6.000 mAh speichert etwa 22 Wh, eine mit 5.000 mAh etwa 18,5 Wh.

Warum nicht die ganze Kapazität im Handy ankommt

Beim Laden geht immer Energie verloren: bei der Spannungsumwandlung in der Powerbank und als Wärme. Beim kabellosen Laden ist der Verlust höher als per Kabel, weil die Energie zusätzlich über die Spulen übertragen wird. Als grobe Faustregel kommen beim kabellosen Laden etwa 60 bis 70 Prozent der gespeicherten Energie im Smartphone an, per Kabel etwas mehr. Die genauen Werte hängen vom Gerät, der Temperatur und der Ausrichtung ab.

Beispielrechnung: Wie oft lädt eine 6.000-mAh-Powerbank ein iPhone?

Aktuelle Standard-iPhones haben einen Akku mit rund 13 bis 14 Wh, die großen Pro-Max-Modelle rund 17 bis 18 Wh. Bei 22 Wh gespeicherter Energie und 60 bis 70 Prozent Wirkungsgrad kommen etwa 13 bis 15 Wh im Handy an. Das entspricht grob:

  • Standard-iPhone: etwa eine volle Ladung
  • Pro-Max-Modelle: etwa 70 bis 90 Prozent einer Ladung

Zum Vergleich: Eine 5.000-mAh-Powerbank liefert rund ein Sechstel weniger Energie. Das sind Schätzwerte – in der Praxis kann es je nach Nutzung während des Ladens und Umgebungstemperatur abweichen.

Welche Kapazität passt zu dir?

  • 5.000–6.000 mAh: Ideal für den Alltag. Genügend Reserve für einen langen Tag, schlank und leicht genug, um immer dabei zu sein.
  • 10.000 mAh: Für lange Tage ohne Steckdose oder wenn du mehrere Geräte lädst. Spürbar dicker und schwerer – als magnetische Powerbank am Handy wird das schnell unhandlich.
  • 20.000 mAh und mehr: Für Reisen, Festivals oder Camping. Eher für den Rucksack als für die Hosentasche.

Gerade bei magnetischen Powerbanks gilt: Die beste Powerbank ist die, die du tatsächlich dabeihast. Ein schlankes Modell, das du jeden Tag einsteckst, bringt mehr als ein großer Akku, der zu Hause liegt.

Fliegen mit Powerbank

Powerbanks bis 100 Wh dürfen in der Regel ohne Genehmigung ins Handgepäck, aber nicht in den aufgegebenen Koffer. Mehr dazu in unserem Ratgeber Powerbank im Flugzeug.

BlitzCharge Pro: 6.000 mAh bei nur 8,5 mm

Die meisten schlanken magnetischen Powerbanks haben 5.000 mAh. Die BlitzCharge Pro bringt 6.000 mAh in einem nur 8,5 mm dünnen Gehäuse unter – also mehr Reserve, ohne dicker zu werden. Dank Qi2 lädt sie das iPhone kabellos mit bis zu 15 W, alternativ per USB-C.

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